Amelinghausen. Es waren Sekundenbruchteile, dann war das Auto plötzlich auf der Gegenfahrbahn: Beim Zusammenstoß von drei Fahrzeugen gestern Nachmittag auf der Bundesstraße 209 bei Amelinghausen sind vier Menschen schwer verletzt worden. Die wichtige Fernverkehrsader war bis in den Abend voll gesperrt.

Nach Polizeiangaben war eine Autofahrerin auf der B209 in Richtung Amelinghausen unterwegs, als sie laut Zeugen gegen 16.20 Uhr in einer Rechtskurve langsam nach links auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Wagen streifte ein erstes entgegenkommendes Auto und stieß dann frontal mit einem zweiten zusammen.

Die Rettungsleitstelle schickte vier Notärzte, den Uelzener Rettungshubschrauber Christoph 19, mehrere Rettungswagen sowie die Feuerwehr Amelinghausen an den Unfallort. Den Einsatzkräften bot sich vor Ort ein Trümmerfeld, laut Feuerwehr konnten mussten aber keine Verletzten aus den Wracks befreit werden.

Es bildeten sich zunächst Staus, kurze Zeit später wurde der Verkehr von der Polizei weiträumig umgeleitet. Der Rettungshubschrauber flog ein Unfallopfer in die Hamburger Spezialklinik Boberg. Bislang ist unklar, warum die Unfallverursacherin von der Fahrbahn abgekommen war.
Da Trümmerteile weit verteilt lagen und auch Kraftstoff ausgelaufen war, blieb die Bundesstraße 209 länger gesperrt.

Von Thomas Mitzlaff

Bericht LZ Lüneburg

Trümmerfeld auf der B 209 ( Bericht LZ 6.Juni 2020 )