Wie jedes Jahr brennen am Gründonnerstag und am Ostersamstag im Landkreis Lüneburg vielerorts die traditionellen Osterfeuer. Wer ein öffentliches Osterfeuer organisiert, sollte einige wichtige Punkte beachten:
„Osterfeuer sind Brauchtumsfeuer und müssen bei der Gemeinde oder Samtgemeinde angemeldet werden“, betont Manfred Gaulien von der Unteren Naturschutzbehörde, „verbrannt werden dürfen nur Baum- und Strauchschnitt, Stroh und unbehandeltes Holz, aber keine Abfälle.“

Mit dem Zusammentragen des Brennmaterials sollte frühestens sieben Tage vor der Veranstaltung begonnen werden. „Das Brennmaterial darf erst am Tag des Osterfeuers auf die Feuerstelle gelegt werden“, so Gaulien.

Dadurch können Tiere wie Igel, andere Kleintiere und einige Vogelarten, die die Haufen als Unterschlupf nutzen, beim Umschichten weglaufen und entgehen somit dem Flammentod. Im März beginnen außerdem viele Vögel mit ihrem Nestbau oder haben bereits vollständige Gelege. Holz- und Reisighaufen aus dem letzten Jahr sollten deshalb liegen gelassen werden, um die Brut- und Wohnstätten der Tiere nicht zu zerstören.

Zudem sollte das Osterfeuer immer mit reichlich Abstand zu Wäldern, Buschwerk und Strohdachhäusern aufgeschichtet werden, Löschgeräte sollten vor Ort vorhanden sein.

In naturschutzrechtlich geschützten Bereichen sind Osterfeuer verboten. Mehr Informationen erhalten die Bürgerinnen und Bürger bei den Gemeinde- und Samtgemeindeverwaltungen sowie den örtlichen Feuerwehren.

Bericht: Pressestelle Landkreis Lüneburg

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Osterfeuer im Landkreis Lüneburg: Auf Sicherheit und Naturschutz achten