Am Gründonnerstag und am Ostersamstag brennen vielerorts im Landkreis Lüneburg die traditionellen Osterfeuer. Wer ein solches öffentliches Osterfeuer organisiert, sollte einige wichtige Punkte beachten:

„Osterfeuer sind Brauchtumsfeuer und müssen bei der Gemeinde oder Samtgemeinde angemeldet werden“, betont Manfred Gaulien von der Unteren Naturschutzbehörde, „verbrannt werden dürfen nur Baum- und Strauchschnitt, Stroh und unbehandeltes Holz, aber keine Abfälle.“

Mit dem Zusammentragen des Brennmaterials sollte frühestens eine Woche vor der Veranstaltung begonnen werden. „Das Brennmaterial darf erst am Tag des Osterfeuers auf die Feuerstelle gelegt werden“, so Gaulien.

Dadurch können Tiere wie Igel, andere Kleintiere und einige Vogelarten, die die Haufen als Unterschlupf nutzen, beim Umschichten weglaufen. Außerdem sinkt mit einem kurzfristigen Zusammentragen die Wahrscheinlichkeit, dass Vögel den Haufen nutzen, um dort ihre Nester zu bauen und zu brüten.

Zudem sollte das Osterfeuer immer mit reichlich Abstand zu Wäldern, Buschwerk und Strohdachhäusern aufgeschichtet werden, Löschgeräte sollten vor Ort vorhanden sein. In naturschutzrechtlich geschützten Bereichen sind Osterfeuer verboten.

Mehr Informationen erhalten die Bürgerinnen und Bürger bei den Gemeinde- und Samtgemeindeverwaltungen sowie den örtlichen Feuerwehren.

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Osterfeuer: Auf Sicherheit und Naturschutz achten