Oldendorf/Luhe. 40 Wettbewerbsgruppen, darunter 10 Jugendfeuerwehren, gingen beim 29. Oldendorfer Feuerwehrmarsch, am Sonntag den 4.Mai in Oldendorf / Luhe, an den Start. Siegreich war am Ende die Gruppe der Feuerwehr Adendorf, vor den Saugschläuchen aus Drögennindorf und der Feuerwehr Soderstorf. Bei den Jugendfeuerwehren holte sich die Jugendfeuerwehr Amelinghausen, mit einem Vorsprung von 4 Punkten, den ersten Platz. Auf den zweiten und dritten Platz folgten die Jugendfeuerwehren aus Putensen und Salzhausen. Auch dieses Jahr hatten sich die Oldendorfer Feuerwehrleute wieder viel einfallen lassen. Auf dem gut 7,2 km langen Rundkurs gab es zehn verschiedene Stationen, bei denen die Teilnehmer verschiedene Aufgaben zu erfüllen hatten. Dabei wie immer die Luheüberquerung auf einem Stahlseil. Im Gegensatz zum letzten Jahr nahm diesmal kein Teilnehmer ein unfreiwilliges Bad und aufgrund der schlechten Wetterbedingungen suchte auch kein Teilnehmer freiwillig die Abkühlung in der Luhe. An den verschiedenen Stationen war wieder alles vertreten, von der Erste Hilfe Station, die das DRK aus Lüneburg betreute, bis hin zur Station, an der eine Decke von links nach rechts gedreht werden sollte, dies stellte eine größere Herausforderung für die Teilnehmer dar. Bei dieser Aufgabe mussten drei Kameraden auf der Decke stehen bleiben und durften diese auch nicht verlassen, also war Geschick gefragt. Auch Feuerwehrtechnische Fragen und Aufgaben gehörten wieder zum Programm. Eine besondere Aufgabe wartete für die teilnehmenden Gruppen am Ziel. Dort mussten zwei Eimer, welche mit Wasser gefüllt waren und an einem dünnen Baumstamm hingen, sicher durch den Rundparcours gebracht werden, ohne dass das Wasser den Eimer verlässt. Dort zählte am Ende nicht nur die schnellste Zeit, sondern auch jeder Tropfen des kostbaren Luhe Wassers. Ortsbrandmeister Winfried Tödter beginnt mit seinen Kollegen schon im Januar mit den ersten Vorbereitungen für den Feuerwehrmarsch, der immer am 1. Sonntag im Mai stattfindet. „Viele teilnehmende Gruppen sind schon Stammgäste und Freunde geworden und kommen jedes Jahr zu unserem Feuerwehrmarsch“, so Ortsbrandmeister Tödter. Tödter sagte auch, dass es ohne die ganzen fleißigen Hände, immerhin 90 Frauen und Männer der aktiven und passiven Kameraden, nicht möglich wäre diesen Feuerwehrmarsch auf die Beine zu stellen. Besonders hob der Ortsbrandmeister hervor, dass auch die Feuerwehrfrauen, der aktiven und passiven Mitglieder immer mit von der Partie sind, denn ohne diese Unterstützung würde es nicht gehen. Tödter sagte an dieser Stelle noch mal ganz herzlichen Dank für die tolle Unterstützung jedes Jahr. Nächstes Jahr gibt es den 30. Feuerwehrmarsch in Oldendorf / Luhe und man darf gespannt sein, was sich das Team der Oldendorfer Feuerwehr einfallen lässt.

Feuerwehr Adendorf siegt vor den Saugschläuchen Drögennindorf beim Feuerwehrmarsch in Oldendorf / Luhe