In wenigen Tagen ist es wieder soweit. In geselliger Runde um das knisternde Feuer stehen, ein leckeres Getränk im Glas und den wohligen Schein der Flammen auf sich wirken lassen – seit Jahrhunderten feiern Menschen auf diese Weise das Ende des Winters.

Damit Sie in diesem Jahr das Osterfeuer genießen können, ohne den Feuerwehr-Notruf 112 wählen zu müssen, gibt einige Tipps:

  • Verbrennen Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz (keine Abfälle!).
  • Vermeiden Sie eine starke Rauchentwicklung, indem Sie nur ausreichend trockenes Material verbrennen.
  • Schichten Sie am Tag der Veranstaltung das Brennmaterial um, da sich kleine Tiere in dem Schichtmaterial aufhalten bzw. verstecken könnten.
  • Halten Sie ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden, Bäumen, Hecken u. ä.
  • Benutzen Sie keine Brandbeschleuniger.
  • Beachten Sie auch die Windrichtung und -stärke.
  • Benennen Sie zur ständigen Beaufsichtigung eine/-n Verantwortliche/-n für die Feuerstelle. Die Person darf die Örtlichkeit erst verlassen, wenn sie komplett erkaltet ist.
  • Kinder unterschätzen die Gefahren des Feuers; achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass auch die Kinder einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Feuer einhalten und sich nicht in auftretenden Rauchschwaden aufhalten.
  • Die Osterfeuer dürfen nur an bestimmten Tagen und nur zu festgelegten Uhrzeiten abgebrannt werden. Sollte das Feuer dann noch nicht abgebrannt sein, ist es selbständig zu löschen.
  • Halten Sie unbedingt eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei.
  •  Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren. Die mehr als eine Million Männer und Frauen in den deutschen Feuerwehren sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und Gefahr zu helfen.

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Feuer ohne Reue: Verhaltensregeln fürs Osterfeuer